2. Fränkisches Sambo Submission Tournament

Nachdem letzten Sonntag die Meisterschaft der Erwachsenen stattfand wurde diesen Sonntag die 2. Fränkische Meisterschaft im Sambo Submission ausgekämpft!

Bei sonnigen Temperaturen fanden sich knapp 70 Sportler von Grünsfeld, Würzburg, Giengen bis Heidenheim bei den Alpha Fighters in Grünsfeld ein.
Sambo Submission wurde von Ausrichter Martin Vath mit einem veränderten Regelwerk ins Leben gerufen.
Anders als beim Sport Sambo darf hier mit Würgetechniken gearbeitet werden und der Bodenkampf ist wesentlich umfangreicher. Damit wurde den Sportlern eine Plattform geboten, damit diese unter sportlich realistischen Bedingungen alle Techniken einsetzen können.

Mit knapp 150 Gästen, Sportlern und Betreuern war die Grünsfelder Kampfsportschule mehr als voll und dementsprechend war auch die Stimmung bei den Kämpfen am Siedepunkt.
Martin Vaths Combat Sambo Team war stark aufgestellt und konnte, nicht nur beim Kämpfen, sondern auch im Medaillenspiegel überzeugen. Einige Sportler der Alpha Fighters machten ihr Debüt, konnten aber trotzdem stark überzeugen.

In 7 Klassen, nach Alter und Gewicht getrennt durften die Kinder zwischen 7-8 Jahren 1x 3 min, von 9 – 12 Jahren mit 1×4 min und ab 13 Jahren mit 1×5 min pro Runde kämpfen.
Wie im Sambo üblich tragen die Sambokas jeweils eine rote und blaue Kurtka (Jacke) und im Doppel KO-System.
Damit durften die jeweiligen Verlierer in den Trostrunden noch einmal um die Plätze ab der Bronzemedaille kämpfen.
Sambo (russ. самбо) ist eine russisch-sowjetische Kampfsportart.
Sambo hat seine Wurzeln im japanischen Judo/Jiu-Jitsu sowie in den traditionellen Kampf- und Ringerkünsten Europas und des Gebietes der ehemaligen Sowjetunion.
Sambo wurde ab 1923 von der sowjetischen Armee entwickelt, um deren Nahkampfausbildung zu verbessern. Entwicklungsziel war die Verschmelzung der effektivsten Techniken traditioneller Kampfkünste zu einem für die militärische Ausbildung geeigneten System.
Beim Sambo Submission wird ohne Schläge und Tritte gekämpft, dafür sind fast alle Würger und Hebel legitim.
Nachfolgend werden nur die Kämpfe der Alpha Fighters gelistet.
In der Klasse von 7-8 Jahren -25 Jahren starteten 8 Kämpfer.
Von den Alpha Fighters standen in den Viertelfinalen Leon Maag,
Lois Foot und Adrian Hellhorn.
Leon Maag machte den starken Turnierauftakt gegen Justin Amschikov vom HSB Heidenheim und damit sein Debüt.
Leon zeigte sein Kampfwillen und konnte Amschikov mit Würgern in Bedrängnis bringen, aber unterlag nach Punkten.
Lois Foot machte ebenfalls sein Debüt gegen Yermak Dyachenko vom HSB, welches er stark mit Aufgabe seines Gegners gewinnen konnte.
Als 4. Viertelfinalbegegnung traf der Alpha Fighter Adrian Hellhorn gegen Max Kellermann vom Sambo Würzburg an. Adrian zeigte eine sehr starke Performance als er seinen Kontrahenten mit Würger finalisierte.
In der Trostrunde durfte Leon Maag nochmal gegen Nikota Gaus aus Heidenheim kämpfen. Leon attackierte stark und kämpfte verbissen und empfahl sich so für weitere Turniere.
Im Halbfinale trafen unglücklich die beiden Alpha Fighters Kämpfer, Adrian Hellhorn auf Lois Foot aufeinander. Adrian zeigte souverän sein Können und gewann vorzeitig. Justin Amschikov und Adrian Hellhorn zeigten einen unglaublich starken Kampf im Finale!
Hier zeigte sich, dass sich Adrians Fleiß ausgezahlt hatte, als er ebenfalls das Finale vorzeitig gewann!
Gold für den starken Kämpfer aus dem Team von Martin Vath.

Die darüber liegende Klasse -30kg der 7-9 Jährigen war mit insgesamt 8 Kämpfern ebenfalls gut besetzt.
Von den Alpha Fighters kämpfte Arthur Resch gegen den starken Leon Maschkov aus dem Heidenheimer Team.
Der junge Grünsfelder dominierte stark mit Würfen und brachte seinen Gegner schließlich zur Aufgabe! Wieder einen team-internen Kampf gab es zwischen Richard Vath und Martin Prezidentov. Beide Sportler machten einen sehr fairen und technischen Kampf, den Richard mit einem Fußhebel beenden konnte.
In einem weiteren spannenden Viertelfinalkampf kämpfte Leon Maschkov gegen den Alpha Fighters Kämpfer Richard Kem. Kem machte eine sehr gute Figur und kämpfte sehr verbissen gegen den routinierteren Würzburger Kämpfer.
Im kleinen Finale kämpfte dann Leon Maschkov gegen Martin Prezidentov, in dem sich Maschkov nach Punkten durchsetzen konnte.
Im Finale gab es erneut ein internes Aufeinandertreffen zwischen Richard Vath und Arthur Resch. Resch war gut vorbereitet und konnte mit starken Würfen punkten, wobei Richard Vath aus der Bodenlage immer wieder Hebel ansetzen konnte.
Am Ende konnte sich der stark verbesserte Arthur Resch nach Punkten durchsetzen und sich somit die Goldmedaille sichern.

In der Gewichtsklasse -35kg war es mit 8 Teilnehmern wieder ein sehr volles Teilnehmerfeld.
Leon Nuss vom heimischen Team traf auf Tim Maschkov aus Würzburg. Nach einigen schönen Würfen und guter Bodenarbeit konnte der junge Kämpfer aus Martin Vaths Kader den Kampf gewinnen.
Vladimir Schmidt machte sein Debüt gegen den späteren Turniersieger Klim Dyachenko vom HSB Heidenheim. Vladimir attackierte mit starken Aufgabegriffen und setzte stark Akzente, dass er zum Siegen gekommen ist. Im Halbfinale traf Leon Nuss auf den starken Heidenheimer Amir Alsalan. Trotz sehr starken Kampf Leons gewann Alsalan verdient nach Punkten.
In einem Superfight kämpfte Vladimir Schmidt von den Alpha Fighters einen tollen Kampf gegen den Heidenheimer Amir Alsalan.
Hier taute Martin Vaths Schützling so richtig auf und besiegte seinen Gegner stark mit einem Würger.
Gold somit für den jungen Schmidt.

In der höheren Gewichtsklasse -40kg war mit Semih Demirapi nur ein Grünsfelder Samboka vertreten, aber der sich in seinem ersten Turnier stark behauptete.
Im ersten Kampf kämpfte er gegen den starken Turniersieger Dima Boretskyi und in seinem zweiten Kampf gegen Max Konrad aus Heidenheim. Beide Kämpfe hatte er sehr stark gekämpft, aber musste sich der Erfahrung beider Sambokas geschlagen geben.
Trainer Vath war trotzdem sehr stolz auf seine Leistung.

Die Gewichtsklasse -45kg starteten 2 Debütanten der Alpha Fighters.
Leon Klein und Olivia Anguilera. Leon trainiert erst seit kurzen Sambo, aber zeigte gleich, aus welchen Holz er geschnitzt ist, als er die Kampffläche mit Flavio Donato teilte.
Auch Olivia stellte sich gegen den späteren Turniersieger Michael Kotlinski und zeigte einen sehr schönen Kampf und musste sich gegen ihren fairen Heidenheimer Gegner mit Punkten geschlagen geben.

Kim Bätz startete als nächste weibliche Teilnehmerin in der nächsthöheren Klasse.
Zusammen mit ihrem Teamkollegen Enes Yildirum durften beide gute Kämpfe machen, wobei es am Ende sehr eng in der Punktewertung war. Kim Bätz gewann mit Punkten gegen Enes, aber dieser lag mit einem Punkt vorne und kam deshalb auch ins Finale.
Die vorherigen Kämpfe hatten viel abverlangt und der junge Grünsfelder Kämpfer kämpfte sehr verbissen im Finale.
Trainer Martin Vath war dennoch sehr stolz auf die tolle Leistung und die verdiente Silbermedaille und die Bronzemedaille für Kim Bätz.

Stanlay Kem hatte in seiner Kategorie gleich den Finalkampf gegen Jamal Tiriki vom HSB. Dort holte sich Jamal vom HSB den Submissionsieg.

Zu guter letzt sollte es zu 2 „Superfights“ kommen. Kevin Berg, der Sohn des HSB Trainers, ein sehr talentierter und erfolgreicher Kämpfer durfte gegen Vaths Schützling Niko Herzog in der Division -60kg kämpfen.
Einmal regulär in der Kurtka(Jacke) und einmal No Gi (ohne Jacke).
Die Stimmung kochte hoch, als beide Talente bei der ersten Begegnung, ohne Jacke, furios loslegten. Berg konnte sich den ersten Wurf sichern und brachte Herzog gekonnt zu Boden. Dort angekommen, verteidigte sich Herzog stark und kontrollierte den jungen Heidenheimer aus der Bodenlage heraus. Schließlich konnte aus der Rückenlage gegen seinen Gegner über ihn einen „Triangel“- Würger ansetzen.
Daraus gab es für Berg kein entrinnen und er musste schließlich abklopfen. Sieg für Herzog und Gold.

Bei der 2. Begegnung mit Jacke ging es sehr technisch und athletisch zur Sache. Beide Kämpfer konnten zeigen, warum sie zu den Modellathleten gehören. Wieder war es Herzog der sich durchsetzen konnte und im Kampf den Rücken von Berg sichern konnte.
Dort ließ er sich nicht mehr abschütteln und konnte schließlich ein Würger aus der Rückenlage durchbringen. Erneuter starker Sieg für den erst 16jährigen Schüler. Ein mehr als durchweg technisches, faires und starkes Turnier!
Das Regelwerk überzeugte alle und alle Sportler hatten eine Menge Spaß. Die Trainer waren mehr als zufrieden mit ihren Schützlingen!
Auch den Eltern gehört an dieser Stelle ein großer Dank, für die grandiose Unterstützung.

Dieses Format macht Lust auf mehr und das nächste Datum für die nächste Meisterschaft ist schon in Planung.
Hier die Ergebnisse der jungen Alpha Fighters:
Adrian Hellhorn Gold
Niko Herzog 2x Gold
Arthur Resch Gold
Vladimir Schmidt Gold + Bronze
Richard Vath Silber
Enes Yildirim Silber
Stanley Kem Silber
Kim Bätz Bronze
Lois Foot Bronze
Leon Nuss Bronze
Semih Demirkapi Bronze
Olivia Anguilera Bronze
Richard Kem Platz 5
Leon Klein Platz 5
Martin Prezidentov Platz 6
Leon Maag Platz 8

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