Sambokas erfolgreich beim Weihnachtsturnier

Am vergangenen Samstag ging es hoch her in Tauberbischofsheim, als das jährliche Weihnachtsturnier im Sambo und Combat Sambo erstmals in der Kreisstadt abgehalten wurde.
Das AF-Kampfsportzentrum in Grünsfeld, mit Trainer Martin Vath, war Ausrichter und Organisator.
Der Tauberbischofsheimer Judoklub mit Trainer Torsten Zettelmann unterstützte dieses Turnier mit dem freundlichen Überlassen der Räumlichkeiten.
Knapp 100 Sportler hatten sich in der Aula der Kaufmännischen Berufsschule eingefunden und mit Sportlern von Leipzig, Marburg, Wiesbaden, Bad Kissingen, Heidenheim, Giengen, Veitshöchheim, Würzburg, Künzelsau, Kupferzell und natürlich den Lokalmatadoren vom TSV Tauberbischofsheim und den Alpha Fighters aus Grünsfeld.

Das Sambo unterscheidet zwischen 2 Kategorien, das Sport Sambo und das Combat Sambo.
Sambo wird mit einer roten oder blauen Kurtka (ähnlich der Judojacke), kurzer Hose und Ringerschuhen gekämpft.
Der sowjetrussische Militärsport wurde ab 1923, aus verschieden Kampfsportarten entwickelt um die militärische Nahkampfausbildung zu verbessern.
Sport Sambo ist ein Wettkampf mit ähnlichen Regeln wie im Judo oder olympischen Freistilringen. Erlaubt sind Würfe, Haltegriffe des Gegners am Boden und Hebel auf Arme oder Beine.

Combat Sambo ähnelt weitestgehend modernen Mixed Martial Arts Wettkämpfen. Die Wettkämpfer tragen Kopfschutz, Zahnschutz, Tiefschutz, Schienbeinschützer und leichte Handschuhe. Die Regeln lassen erheblich mehr Spielraum als jene des Sport-Sambo. Erlaubt sind neben Würfen, Fixierungen und Hebeln auch Schläge und Tritte sowie Würgegriffe.
Ein Sieg kann in beiden Kategorien entweder durch Punktevorsprung nach Ablauf der Zeit errungen werden oder vorzeitig durch Aufgabe des Gegners (zB. Hebeltechnik oder im Combat auch KO), einen sauberen Wurf oder Überlegenheit.

Vorn den Alpha Fighters traten nach einer Grippewelle leider dezimiert nur noch 12 Kämpfer an, aber vorweg, alle Sportler konnten einen Platz auf dem Podium verbuchen!
Der jüngste Samboka der Gruppe Adrian Hellhorn konnte nach drei sehr starken Kämpfen in der Gewichtsklasse bis 21kg den 3.Platz ergattern.
Marc Schweizer und Leon Nuss waren beide im gleichen Pool und nach harten Kämpfen holte sich Leon Nuss die Gold- und Marc Schweizer die Silbermedaille.
Michael Markus kämpfte sich bis ins Finale vor und musste dort leider verletzungsbedingt Aufgeben und wurde dadurch Zweiter.
Celine Feldhoffer fegte durch ihre Klasse und ließ ihren Gegnern keine Chance und holte sich Gold.
Die Debütantin Kim Bätz machte ebenfalls eine sehr gute Figur, als sie Silber holte.
Bei den Kadetten kämpften Niko Herzog und Waldemar Derkac. Ebenfalls landeten beide in der gleichen Gruppe. Dort holte sich Niko Herzog stark die Silbermedaille und Waldemar bei seinem Debüt die Bronzemedaille.
Janik Ulmrich machte ebenfalls bei seinem ersten Turnier mit und zeigte stark was in ihm steckte als er sich im letzten Kampf mit einem Armhebel die Silbermedaille sicherte.

Bei den Herren holte sich Sebastian Gassner bei einem technisch geführten Kampf die Silbermedaille.
Auch die beiden Kämpfer Sebastian Wülk und Benedict Väth landeten zusammmen in einer sehr großen Gruppe.
Dort trafen sie auch auf drei fantastisch kämpfende Judokas vom TSV.
Richard Klinder stellte sich am Kampftag als sehr stark heraus und holte sich den Gruppensieg. Hinter dem Tauberbischofsheimer Schwarzgurt schaffte es Benedict Väth sich ebenfalls sehr stark den zweiten Platz und Sebastian Wülk, stark verbessert, den 3. Platz auf dem Podium einzunehmen.
Der Tauberbischofsheimer TSV Trainer Torsten Zettelmann holte sich ebenfalls sehr stark die Goldmedaille im Gruppensieg bis 68kg.

Ein tolles Ergebnis mit 2 Gold-, 7 Silber- und 3 Bronzemedaillen.

Die Trainer waren mehr als Zufrieden, vor allem der Teamgedanke war einfach grandios, was nochmal die gesamt gelungene Veranstaltung abrundete.

Gratulation an unser Schwesterteam von Trainer Gregor Bytomski vom TSV Kupferzell, mit ebenfalls einem hervorragenden Abschneiden.

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